Long term timelapse

September 2, 2013
Posted in Fotografie
September 2, 2013 Georg Krewenka

Im Zuge des Setup der 3Premiere-Welt hatte ich die Gelegenheit den 17 Tage dauernden Baufortschritt mittels Zeitraffer zu dokumentieren.

Wer schon einmal mit Zeitraffer Aufnahmen experimentiert hat, ist mit dem Umstand vertraut, dass für 1 Sekunde Film in der Regel 25 Bilder/Fotos benötigt werden. Umgekehrt gerechnet benötigt man für einen attraktiven 2min Clip 3.000 Bilder. Diese galt es über die 17 Tage und unterschiedlichen Kameraeinstellungen zu verteilen.

 

Kameras:

Für ein Gesamtbild der Szene befestigte ich eine GoPro Hero3 black auf einem Vordach. Hier zeigten sich gleich zu Beginn die ersten Probleme.
Tageshöchstemperaturen von 30 Grad und mehr, führten regelmäßig zur Überhitzung und Abschaltung der GoPro. Besonders ärgerlich wenn man erst tags darauf bemerkt, dass diese nicht mehr fotografiert. Ein “Hitzeschild” in Form einer Bananenschachtel sorgte für den notwendigen Schatten, unter dem sie dann ordnungsgemäß operierte.

Das Problem der Stromversorgung löste ich mittels Skeleton Gehäuse und externer Stromversorgung. Leider ist der längst mögliche Intervall 1min. Was eine unnötige hohe Zahl an Fotos bedeutet und den workflow in der Nachbearbeitung erschwert. Ein Zusatzmodul mit dem auch längere Intervalle möglich sind, wurde zu spät geliefert und konnte ich nicht mehr im Einsatz testen.

 

Ein weitere GoPro Hero3 white montierte ich auf Staplern, LKWs oder Drehstativen um zusätzliches Material vom Innenraum der Location zu bekommen. Diese Bilder eigneten sich auch sehr gut für Schnittwechsel zwischen den Tagen/Baufortschritt.

 

Zu guter Letzt kam noch eine Canon EOS 60D auf einem Pocketslider zum Einsatz. Damit lassen sich wunderbare Detailaufnahmen kreieren, die Dank der Bewegung ein zusätzliche Dynamik erzeugten.

 

 

Workflow:

– Alle Fotos in Lightroom importiert.

– Alle GoPro Fotos Profilkorrekturen aktiviert (Nikon Fisheye und Verzerrung auf +47)

– Alle Fotos im Formt 16:9 zugeschnitten.

– Alle Fotos mit 1920×1080 exportiert.

– Einzelne Szenen in GoPro CineForm Studio importiert.

– Szenen mit 25 oder 50 fps als Clip konvertiert.

– Einzelne Film Clips mittels Adobe Premiere zum finalen Film geschnitten.

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