January 17, 2014 Georg Krewenka

In Zeiten in denen Konsumgüter austauschbar geworden sind, wird die Geschichte zu und hinter einem Produkt immer bedeutender, wenn es um Kaufentscheidungen geht. Wenn die Geschichte wie die des Fairphone außergewöhnlich anders und sozial ist, dann empfinde ich das bemerkenswert.

Mein Mobiltelefon ist neben meinem Computer die Hälfte meiner betrieblichen Arbeitsmittel. Als freiberuflicher Projektmanager und Frischluftfanatiker ist die Möglichkeit via Smartphone ortsunabhängig zu arbeiten, für mich, unverzichtbar. Als ich Mai 2013 erstmals von der Idee eines fair produzierten Smartphones hörte, begeisterte mich die Idee, dass eine kleine Gruppe von Leuten etwas möglich machen wollte, was man gemeinhin für unmöglich oder nicht finanzierbar halten würde. Sieben Monate später wurde die Idee Wirklichkeit und das Fairphone lag in meinem Postkasten.

Die vielen Geschichten aus der Produktion, unzählige Details und deren Autenthizität haben die lange Wartezeit mit Vorfreude gefüllt. Als dann der geplante Liefertermin (Auslieferung kurz vor Weihnachten) nicht gehalten werden konnte, reagierte die Community durchwegs positiv. Der Grundtenor war “gut Ding braucht weile, nur weiter so…”
Jeder andere Produzent hätte sich in ähnlicher Situation ein Kunden-bashing anhören können (immerhin hatten alle bereits bezahlt und warteten schon ein halbes Jahr auf die Auslieferung). Im Falle von Fairphone sehen die User-Reaktionen ganz anders aus.

Es wäre schön wenn die Fairphone-Story auch andere Entrepreneure motiviert über faire Produktionsbedingungen nachzudenken. Ich bin überzeugt, die dabei entstehenden authentischen Geschichten, tragen zur Differenzierung zur Massenware bei. #wearefairphone 😉

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